Geschichte vom Cocktail

Ursprünglich stammt der Cocktail aus Nordamerika, wie zum Beispiel der einheimische Whisky. Die Whiskys damals waren harte, hochprozentige, meist umgelagerte Kornschnäpse, doch nicht jeder mochte dies. Deshalb fing man damals an sie zu mixen. Man versuchte durch die Zugabe von Zucker, Honig oder gar Früchten den Genuss erträglicher zu machen. Mitte des 19. Jahrhundert begann man noch andere Liköre und Spirituosen herzustellen. In dieser Zeit begann man ebenfalls auch aus anderen Ländern alkoholhaltige Getränke zu importieren. Und so begannen die Menschen dann herum zu experimentieren und immer mehr verschiedene Arten des Cocktails entstanden.

Es gab auch welche die man letzten Endes als so genannte Eintagsfliege bezeichnete, das hieß diese Art von einem Cocktail wahr nicht sehr begehrt und geriet deshalb schnell wieder in Vergessenheit. Dennoch sind auch Arten von dem Cocktail entwickelt wurden die sich als sehr beliebt raus gestellt haben und noch heute sehr gefragt sind. Im Laufe der Zeit entstanden über 30 Gruppen des Cocktails, die man zu unterschiedlichen Zeiten und Mixturen einordnete. Zum Beispiel gab es Gruppen die man Before- und After Dinnerdrinks, Longdrinks, Katerkiller, Shortdrinks oder Magenstärker nannte. Diese wurden mit Säften oder auch Limonaden gemischt. Durch die Prohibition sank der Alkoholkonsum in den USA und die Leute tranken weniger Bier und Wein. Doch stattdessen fingen sie an die Schnäpse, die leichter zu schmuggeln waren, aber dafür weniger Qualität aufwiesen sich zu besorgen. Dies hatte dazu geführt, dass der Cocktail in der Untergrund-Szene immer bekannter wurde. Doch bevor der Cocktail sich in Deutschland richtig durchsetzen konnte, wurde seine Verbreitung vom ersten Weltkrieg unterbrochen. Doch die darauf folgenden schlechten Zeiten und die späte Isolation der Weltmärkte sowie auch der 2. Weltkrieg ließen den Cocktail lange zeit nicht wieder aufkommen. Das hieß den Versuch den Cocktail bekannt zumachen, in denn 1930er Jahren, war gescheitert.

Doch in denn späten 1950er Jahren bekam der Cocktail in Deutschland einen Stellenwert, sowie er ihn in Großstädten der USA, in London und Paris längst erreicht hatte. Ab den 1970er Jahren hatte der Cocktail den Durchbruch auch in Deutschland geschafft, dass heißt neben den Hotelbars, erhielten auch die American-Bars in Deutschland eine Chance. Sehr fördernd dabei war das sehr rasant ansteigende Angebot an internationalen Getränken, doch auch der Tourismus war dabei sehr fördernd. Denn wenn die Leute ins Ausland fuhren um Urlaub zu machen und dort einen neuen Cocktail tranken, wollten sie ihn dann auch immer noch zu Hause trinken. Dadurch kamen immer mehr verschiedene Sorten von den Cocktails auf unseren Markt.

Noch vor rund 20 Jahren waren Bars noch eine Ausnahme, wenn sie den Cocktail in ihrem Angebot hatten. Doch heute sind sie zu einem festen Bestandteil der Gastronomie geworden. Meist ist es auch so, dass gerade in den kleinen Bars, neue Kreationen entstehen und damit ein neuer Trend entsteht. Denn jetzt kommen auch beispielsweise immer mehr sogenannte Premixe in den Handel. Diese Premixe sind Konzentrate, wo der Cocktail mit seinen Bestandteilen schon fertig gemixt ist. Hier muss man nur noch den dazu gehörigen Saft aufgießen und fertig ist er. So kann man sich auch zu Hause den perfekten Cocktail machen ohne vor die Tür zu gehen.